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// localized campaign name and description
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&name="Platzschutzstaffel Pitomnik Kampagne"

&description="Fliege die Bf-109 G-2 während der Schlacht um Stalingrad als Pilot der Platzschutzstaffel Pitomnik<br><br><u>Autor</u><br>Juri_JS<br><br><u>Karte</u><br>Stalingrad<br><br><u>Zeitperiode</u><br>Dezember 1942 bis Januar 1943<br><br><u>Missionsanzahl</u><br>13<br><br><u>Hinweise</u><br><li>Einsätze werden als erfolgreich gewertet, wenn der Spieler wieder auf seinem Heimatflugplatz gelandet ist.</li><li>Die Funktion zum Verbergen des HUDs (H-Taste) sollte nicht genutzt werden, da hierdurch auch Nachrichten während des Fluges deaktiviert werden.</li><br><br><u>Hintergrund</u><br>Die Missionen und die Hintergrundgeschichte der Kampagne basieren auf den Erlebnissen von Kurt Ebener, dem erfolgreichsten Piloten der Platzschutzstaffel Pitomnik. Ebener wurde am 4. Mai 1920 im thüringischen Könitz als jüngster von drei Brüdern geboren. Im November 1939 trat er der Luftwaffe bei. Nach Abschluss seiner Jagdfliegerausbildung erfolgte Ende 1941 seine Versetzung zur 4./JG 3. Im Dezember 1942 wurde seine Gruppe nach Morosowskaja westlich von Stalingrad verlegt, wo Ebener sich sofort zur Platzschutzstaffel Pitomnik meldete. Die Platzschutzstaffel bestand aus Freiwilligen des Jagdgeschwaders 3 und war verantwortlich für die Verteidigung des Flugplatzes Pitomnik, über den die Luftwaffe den größten Teil des Nachschubs für die eingeschlossene 6. Armee einflog. Kurt Ebener hatte sehr persönliche Gründe für seine freiwillige Meldung. Sein älterer Bruder Hellmut war Oberleutnant bei einer im Kessel von Stalingrad eingeschlossenen Panzerjägerkompanie. Kurt hatte die feste Absicht ihn zu finden, in der Hoffnung ihm auf irgendeine Weise helfen zu können.<br>Kurt Ebener flog von Pitomnik aus mehr Einsätze als jeder andere Pilot der Platzschutzstaffel und erzielte in dieser Zeit über 30 Abschüsse. Er wurde am 15. Januar 1943 aus dem Kessel ausgeflogen, einen Tag bevor der Flugplatz von der Roten Armee überrannt wurde. Für seine Erfolge während des Einsatzes im Kessel von Stalingrad wurde Ebener zum Leutnant befördert und bekam das Deutsche Kreuz in Gold sowie was Ritterkreuz verliehen. Im März 1943 erfolgte seine Versetzung zum Ergänzungsjagdgruppe Ost als Ausbilder. Die genauen Gründen für diese Versetzung sind nicht bekannt, es ist aber davon auszugehen, dass sie aufgrund völliger physischer und psychischer Erschöpfung in Folge der Erlebnisse in Stalingrad erfolgte. Im Frühjahr 1944 wurde Ebener zum Jagdgeschwader 11 versetzt und dort zum Staffelkapitän der 5./JG 11 ernannt. Während der Kämpfe an der Invasionsfront gelangen ihm mehrere Abschüsse, bis er am 23. August 1944 südöstlich von Paris selber im Luftkampf von amerikanischen Jägern abgeschossen wurde. Schwer verwundet gelang ihm der Absprung mit dem Fallschirm. Bereits im Januar 1945 wurde er aufgrund der Schwere seiner Verletzungen aus der Kriegsgefangenschaft entlassen und nach Deutschland repatriiert. Kurt Ebener verstarb im Mai 1975 an den Spätfolgen seiner Kriegsverletzungen. Sein Bruder Hellmut gilt bis heute als vermisst."


